WENN SCHIENEN DEN HORIZONT BEGRENZEN

Bürgermeister Krapf hat Recht: Man darf das Augenmerk nicht nur auf die Durchbindung richten.

Sehr späte Einsicht.

Vielleicht hätte er früher in seiner Gemeinderatskarriere mal auf die Interessen der Bürgerinnen und Bürger schauen und nicht den Interessen der Betreiber hinterher hecheln sollen. So geht es auch munter weiter bei der Ausführung der Bahntrasse: Einzig und allein der Betreiber bestimmt, wie das geschenkte Geld verwendet wird und wie die Stadt in Zukunft ausschauen soll. Bürgerbeteiligung, Information über Ausführung des Projektes - Fehlanzeige!

Im öffentlichen Verkehr kennt Hr. Sageder offensichtlich nur die Straßenbahn. Kein Wunder, sitzt er doch schon jahrelang im Beirat des Straßenbahnvereines. Da bleibt keine Zeit sich mit modernen und cleveren Systemen des öffentlichen Nahverkehrs zu beschäftigen. Daher weiß er auch seit Jahren über die Planung der StadtRegioBahn Bescheid; wie das völlig vernachlässigte City- Bus System in Zukunft aussehen soll, da rechnet er mit einer "mittelfristig anstehenden Ausschreibung". Eben: War halt bisher keine Zeit sich mit Hybrid "Behübschungen" zu beschäftigen. Natürlich sollen die Bürgerinnen und Bürger vor der Wahl nicht erfahren, dass die City- Busse nur noch Zubringer der Bahn sein werden und für die City- Bus- Benutzer es wesentlich umständlicher wird von der Schörihub zum Krankenhaus zu kommen.

In diesem Artikel der Nachrichten zeigen sich die zwei Politiker der alten Schule: Klientelpolitik ohne eigenen Gestaltungswillen, keine Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger - und die Schiene vorm Kopf, wenn es um Alternativen geht.
Die Alternative wird die BÜRGERINITIATIVE bei der Wahl in Gmunden bieten: Eine clevere Erhöhung der Stadtqualität - mit den Bürgerinnen und Bürgern.