B.I.G. PROGRAMMPUNKT WIRD VON ÖVP ÜBERNOMMEN!

Die B.I.G. schreibt in ihrem Programm, das vor 2 Monaten bei der Kandidatur- Bekanntgabe veröffentlicht wurde, folgendes:

GMUNDEN ALS KONGRESS- UND SEMINARSTADT

  • Errichtung eines 4*Hotels mit Schwerpunkt Kongress- und Seminartourismus
  • Ein Hallenbad für Gmunden
  • Sicherstellung, dass das Gmundner Strandbad keiner teuren Wellnessoase geopfert wird.

Das Hotel muss im Bereich der "Toskana" stehen, um diese Forderung zu erfüllen. Es muss auch ein Neubau sein, denn die hohen Ansprüche an die Infrastruktur kann sich niemand in einem historischen Bau (Landschloss Orth) leisten. Wenn der Hotelbau mit einem öffentlichen Hallenbad kombiniert werden kann - umso besser.

Nun kann die B.I.G. einen großen Erfolg verbuchen: Die VP mit BM Krapf hat den Programmpunkt im Großen und Ganzen übernommen. Jedoch mit einigen Ungereimtheiten: Es kann auf dem ehemaligen Parkhotel Standplatz in den nächsten Jahre kein Hotel gebaut werden, da über die Eigentumsverhältnisse des Grundstückes ein jahrelanger Prozessstreit ausgefochten wird. Ursache dafür sind natürlich die Verträge der Gemeinde - in der die ÖVP die Mehrheitspartei ist - mit der Firmengruppe. Die Verträge wurden von der Firmengruppe erstellt; die Gemeinde hat nur abgenickt. Wer hat in so einem Fall den Nachteil, wenn der Vertrag gerichtsanhängig wird?

Schön auch, dass die VP das Thermenprojekt ad acta legt. Damit ist das Strandbad für die Gmundnerinnen und Gmundner gerettet. Übrigens: Die Therme war DIE politische Ansage der ÖVP bei der Wahl 2009.
Wenn SO weitergewirtschaftet wird, kann Gmunden ohnehin nichts zu Hallenbad und Hotel beitragen.

Und noch eine wichtige Information in Sachen StadtRegioBahn:
Das Verfahren der Anrainer geht in die nächste Instanz. Der VERWALTUNGSGERICHTSHOF in Wien hat der außerordentlichen Revision stattgegeben.