Neues Tourismuskonzept in #gmunden: Radfahrkurse für Schienenstraßen. Endlich ein Konzept, dass Großstädter hier Abenteuerurlaub machen.

Die Protagonisten der SRT haben auf ihrer Homepage anfänglich schon geschrieben: Die Schienen auf der Straße heben die Verkehrssicherheit für Radfahrer, da diese nun mehr aufpassen müssen. Das ist leider bei den einfach unroutinierten Radfahrern aus den Vorstadtgemeinden noch nicht angekommen. Pech für viele Verletzte, dass erst jetzt ein von der Gemeinde bezahltes Video belehren wird, wie man auf den neuen Schienenstraßen richtig fährt. Man kann annehmen, dass das Video auf Youtube ein Hit wird. Eine "fun between your legs"(© Grüne #gmunden)  Radfahrerin wird darauf zeigen, wie sie sich durch die Bahn im Rücken nicht nervös machen lässt und in einem nicht zu spitzen Winkel in Richtung Randsteine abbiegt.

Die Situation in Gmunden ist für Radfahrer besonders schwierig, da nur schmale Streifen zwischen dem rutschigen Teerstreifen, den Rillenschienen selbst und wieder dem Teerstreifen zum Fahren zur Verfügung stehen. Die Sturzgefahr ist enorm, diese Schienenwege sind schlichtwegs schlecht für Radfahrer. Nicht das Queren ist das Problem, sondern das Befahren.
Das ist halt nun so, da sollte man lieber endlich mit dem Geschwätz der Begegnungszone aufhören: Da gibt es keine Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer. Die Bahn hat durch ihre Masse immer Vorrang und die Radfahrer sind permanent gefährdet.
 
In den OÖN erfahren wir auch, dass die neuen steuergeldfinanzierten Garnituren mit LKW- Tiefladern angeliefert wurden. Da hat sich der Schienentransport von Valencia nach Vorchdorf noch nicht richtig durchgesetzt. War wahrscheinlich billiger der Transport mit dem LKW; schön, dass man so auf unser Steuergeld schaut.
 
Eben gesehen - Neue Straßenbahngleise werden für viele Radfahrer zur Falle | Nachrichten.at
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